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2014

Im Jahr 2014 beteiligten wir uns an der Planung
und/oder Durchführung der folgenden Veranstaltungen:

  •  26. Juli bis 3. August: Klimacamp im Rheinland
    Das Klimacamp befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Tagebau Garzweiler, sozusagen an der Lochkante. Alles, was wir um uns herum sehen, soll in den nächsten Jahren abgebaggert werden, damit RWE die Braunkohle darunter gewinnen kann.
    Wir schlagen unsere Zelte also genau an dem Ort des Geschehens auf: Hier nimmt der Ruin des globalen Klimas seinen Anfang. Mit seinen drei Tagebauen und fünf Kraftwerken ist das rheinische Braunkohlerevier Europas größte CO2 Quelle.
    Trotz propagierter Energiewende erlebt die Braunkohle eine Renaissance. Im angeblichen Vorzeigeland der Energiewende macht die Braunkohle 25% im Energiemix aus. Zwei weitere Kraftwerksblöcke sind in Planung. Wenn es nach RWE ginge, soll der Tagebaubetrieb im Rheinland noch bis mindestens 2045 weiterlaufen.Gleichzeitig spitzt sich die Klimakrise immer weiter zu. Weltweit steigen die CO2 Emissionen trotz noch so vieler Klimagipfel und Lippenbekenntnissen der herrschenden Politiker_innen.

 

  • 2. bis 11. August: Camp und Aktionen am „Fliegerhorst Büchel“ Plakat Büchel 2014 Zelte mini
    unter dem Motto “Atomwaffen abschaffen – Modernisierung verhindern!
    wollen wir auch in diesem Jahr den Forderungen nach
    einer atomwaffenfreien Welt Ausdruck und Nachdruck zu geben:
  • Abzug statt Modernisierung der US-Atombomben in Büchel
  • Verbot und Vernichtung aller Atomwaffen weltweit

 

  • 17. bis 24. August: „war starts here“ Camp in der Altmark,
    dieses Jahr erstmals mit einer offenen, anschlussfähigen
    Platzbesetzung der Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen
    Das 3. internationale War-Starts-Here-Camp wird wieder in der Nähe des sog. Gefechtsübungszentrums Heer (GÜZ) stattfinden. Das GÜZ in der Altmark ist der modernste Truppenübungsplatz Europas. Hier wird jetzt mit “Schnöggersburg” eine Übungsstadt gebaut, in der Bundeswehr und andere NATO-Armeen für weltweite Kriege und Aufstandsbekämpfung im urbanen Raum trainieren.

  • 27. bis 31. August: Lebenslaute-Aktionstage „Machet die Tore weit – Music for free movement“ am Abschiebegefängnis und Lager Eisenhüttenstadt im Rahmen des Stop-Deportation-Camps

LebenslauteFlyer2014-S1

 

Und hier noch der Hinweis auf ein anderes Camp, das wir nicht mitorganisieren, das Einzelne von uns aber besuchen werden:

campen gegen atomkraft

campen gegen atomkraft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Hinweis, um Missverständnisse auszuräumen, bevor sie entstehen: Alle auf diesen Seiten und auch im Kalender beschriebenen Camps und Aktionen sind nicht vom COMM e.V. allein oder überwiegend organisiert. Sowas geschieht immer in Gruppen von möglichst gleichberechtigten Leuten, oft aus verschiedenen Initiativen, die sich verschieden stark einbringen. Häufig ist nur Eine_r von uns dabei, und manchmal helfen wir nur wenig mit. Aber immer drängen wir dabei weder uns noch den Namen unseres Vereins in den Vordergrund. Wir mögen Leute, die sich „mit fremden Federn schmücken“, selbst nicht…