↑ Zurück zu Camps / Aktionen

2016

2016 waren wir u. a. hier aktiv:


  • 26. Februar: Demonstration der Hamburger Initiative gegen Rüstungsexporte
    durch Hamburg zum Rathaus, wo in einer öffentlichen (Kunst-) Aktion Hamburgs Parlament und Regierung aufgefordert werden, den Hamburger Hafen für Rüstungsexporte zu schliessen. „Wir setzen den Widerstand gegen den Missbrauch des Hamburger Hafens als Drehscheibe des Waffenhandels fort und fordern sowohl die Offenlegung als auch die Unterbindung der Rüstungsexporte. Medien sind auf diesen Skandal aufmerksam geworden und haben berichtet, dass im Jahr 2015 Kriegswaffen im Wert von 360 Millionen € im Hamburger Hafen umgeschlagen wurden, 13,2 % mehr als im Vorjahr, und Tag für Tag 3 Container allein mit Munition verschifft werden. Wer Krieg im Ausland sät, wird Krieg im Inland ernten.“

 


  •  11. März: Kundgebung “Fukushima mahnt – alle Atomanlagen stilllegen – Atomtransporte durch Hamburg stoppen” (und anschliessende Aktionstage) der Kampagne „Atomtransporte durch Hamburg stoppen“ vor dem Tor der Firma C. Steinweg im Hamburger Hafen.“Wir wollen am Beginn der atomaren Brennstoffkette ansetzen! Denn die zerstörerische Verarbeitungskette des Urans, vom Bergwerk über die Konversions– und Anreicherungsanlagen zum Brennelement und schließlich bis zum AKW, beginnt mit dem Uranabbau und dem anschließenden Transport von Uranerzkonzentrat (Yellow Cake) in die weiterverarbeitenden Betriebe. Konkret geht es bei unserem jetzigen Aufruf daher um Transporte von Uranerzkonzentrat. Diese Transporte werden regelmäßig im Hamburger Hafen verladen und fahren dann per Zug weiter quer durch Deutschland und Frankreich nach Narbonne, inklusive radioaktiver Strahlung und entsprechender Gefährdung. Das Uranerzkonzentrat kommt auf Schiffen aus Namibia über den Atlantik oder aus Usbekistan, Kasachstan bzw. Russland über den Nord-Ostsee-Kanal nach Hamburg.“
  • 12. März: Demo – Fukushima mahnt: Alle Atomanlagen sofort abschalten! 1_Demo_12_03_2016
    in Kiel zum 5. Fukushima-Jahrestag (11. März)Zitat aus dem Aufruf-Flugblatt: „Atomanlagen stellen bereits in Friedenszeiten eine verantwortungslose Bedrohung für alles Leben auf der Erde dar. Unter Bedingungen, die zunehmend von militärischen Konflikten, Anschlägen und regionalen Kriegen bis zur permanenten Eskalationsgefahr zu einem Weltkrieg gekennzeichnet sind, verschärft sich diese Gefahr.
    Nur eine weltweit konsequente Anti-Atom- sowie entschlossene Friedenspolitik können diese bedrohliche Entwicklung mit atomarer Aufrüstung und der konkreten Planung von Atomwaffeneinsätzen stoppen.“

  • 24. April: 4. Protest- und Kulturmeile am Akw Brokdorf zum 30. Tschernobyl-Jahrestag (26. April)
    menschenmenge_01
    Selbst nach dem mehrfachen Super-GAU von Fukushima ist das Atomkraftwerk in Brokdorf immer noch in Betreib und kann jederzeit auch hier zur einer Katastrophe führen. Außerdem wird weiter Atommüll erzeugt, dessen sichere Lagerung bis heute nicht gewährleistet ist. Diese Risiken werden uns weiter zugemutet, obwohl die Stromerzeugung aus Brokdorf im Zeichen der Energiewende längst überflüssig ist. Für die Gewinne von E.on (80 Prozent) und Vattenfall (20 Prozent) werden wir weiter den nuklearen Risiken ausgesetzt.
    In Erinnerung an die Opfer von Tschernobyl und Fukushima fordern wir am 24. April mit einer Demonstration die sofortige Stilllegung des AKW Brokdorf!

 


 

  • 9. bis 16. Mai: Lausitz-Camp
    Logo-2016
    Das 6. Lausitzer Klima- & Energiecamp 2016 wird wieder „einen Ort der Vernetzung, des Erfahrungsaustausches sowie der künstlerischen und praktischen Auseinandersetzung mit Kohle und Energie bieten. Wir möchten Alternativen leben, in deren Mittelpunkt der bewusste Umgang miteinander und mit den natürlichen Ressourcen steht. Und einen Ausgangspunkt für widerständige Praxis und direkte Aktionen bieten.

 


Plakat-03

 


 

  • 19. bis 29. August: Klimacamp im Rheinland und Degrowth-Sommerschule 2016
    plakat1klein
    Was ist das Klimacamp?
    Klimacamps sind das Herz der Klimabewegung. Auch im Rheinland werden wir …
    …alternativ zusammenleben:
    herrschaftskritische Selbstorganisierung, eigene Stromversorgung, Kompostklos, Musik und vieles mehr!
    …Vernetzung schaffen.
    Auf dem Camp lernen sich nicht nur Menschen, sondern auch Bewegungen kennen.
    …uns bilden.
    Es wird Kurse, Workshops, open space, Podiumsdiskussionen, Räume und Programm für Kinder und Jugendliche sowie ein Kulturprogramm geben. Inhaltlich wird ein vielfältiges Programm von der theoretischen Analyse des Klimawandels bis hin zum praktischen Windradbauen geboten. Wir werden uns täglich einem Thema widmen, das wir in verschiedenen Formaten auf dem Camp behandeln und mit allen diskutieren möchten, z.B. „Systeme verstehen“ oder „Utopien entwickeln“.
    …Aktionen gestalten.
    Schon in den letzten Jahren gab es parallel zum Klimacamp immer Protestaktionen. Letztes Jahr was die Aktion ENDE GELÄNDE, dieses Jahr drawing2.2-100x300ist nach Abschluss der Degrowth-Sommerschule das Aktionslabor zu Gast auf dem Klimacamp.Warum Skills for System Change?
    Hast du dich auch schon mal gefragt, wie das eigentlich gehen soll: „SYSTEM CHANGE NOT CLIMATE CHANGE!“? Und ob wir wirklich den Kapitalismus überwinden müssen, um den Klimawandel aufzuhalten? Oder wie wir stattdessen leben können? Wie sieht das eigentlich aus, dieses gute Leben für alle?
    Viele Fragen, auf die es viele Antworten gibt. Auf dem Klimacamp und bei der Degrowth-Sommerschule wollen wir uns die Zeit nehmen, diesen Fragen nachzugehen. Dabei erlernen wir „SKILLS FOR SYSTEM CHANGE“! Theoretisch, praktisch und gemeinsam.

 


 

  • 23. bis 30. August: Lebenslaute-Aktionstage am AFRICOM in Stuttgart

    „Im AFRICOM werden Drohnenziele definiert, ermittelt und direkt an den US-Präsidenten zur Unterschrift gegeben.
    Menschen, die auf einer solchen Todesliste stehen, werden dann gejagt und durch Drohnenangriffe ohne Anklage und Urteil gezielt getötet.
    Die Bundesregierung ist für das völkerrechtswidrige Töten von deutschem Boden aus mitverantwortlich.
    Sie unterstützt das Handwerk der US-Militärs vor Ort durch deutsche Verbindungsoffiziere
    und will darüber hinaus selbst Kampfdrohnen für die Bundeswehr anschaffen.“Unter dem Motto Schlussakkord dem Drohnenmord ist am Montag, 29. August, eine Konzert-Blockade des AFRICOM geplant.
    Mehr dazu hier.

 


  • 2. bis 4. September: Methfesselfest in Hamburg Eimsbüttel12553049_736296386500825_7505487377471670063_nDas Methfesselfest ist ein Fest der Initiativen, Gruppen und Organisationen, ohne Kommerz und „Events“.
    Dafür gibt es drei Tage lang Informationen aus dem Stadtteil und der Welt,
    Live-Musik zum Mittanzen,
    Lesungen und Puppenspiel,
    Podiumsdiskussion, Filme
    und ein Spielfest mit hohem Spaßfaktor!

  • rund um den 12. September: JunepA-Diskussions- und Aktionscamp am Atomwaffenlager in BüchelWir blockieren das Atomwaffenlager am Fliegerhorst Büchel am 12. September 2016
    „Büchel (Eifel), eine Ortschaft mit 1000 Einwohner_innen in Rheinland-Pfalz und liegt etwa ein Kilometer vom Fliegerhorst Büchel, der Basis des taktischen Luftwaffengeschwaders 33 entfernt. Mit 2500 Arbeitsstellen ist der Fliegerhorst der mit Abstand größte Arbeitgeber in der Umgebung.
    Und wo ist jetzt der Haken?
    Der Fliegerhorst gilt als einziger Standort an dem heute noch in Deutschland US-Atomwaffen gelagert werden. Auch die Jagdbombenpiloten, die diese Flugzeuge fliegen können, werden hier ausgebildet, denn im Befehlsfall würden Bundeswehrsoldat_innen die Bomben abwerfen. Die Verfügungsgewalt der Atomwaffen liegt bei US-Präsident Barack Obama.
    Laut dem Tagesspiegel handelt es sich um 20 Atombomben aus dem Kalten Krieg, die eine 13fache Sprengkraft des „Fat Man“ haben, welche 1945 auf Nagasaki abgeworfen wurde.
    Bereits drei Atomwaffenlager (Ramstein, Memmingen und Nörvenich) wurden aufgrund des Atomwaffensperrvertags abgezogen.
    In Büchel hingegen sollen die Atombomben und Lagerräume modernisiert werden, die Unkosten werden mit 10 000 000 Dollar berechnet.
    Wir fordern die sofortige Abrüstung der Atomwaffen
    Nachdem wir schon 2014 und 2015 in Büchel blockiert haben, wollen wir diese Kontinuität aufrecht erhalten und auch dieses Jahr wieder unseren Beitrag zum Widerstand gegen die Atombomben leisten. Im letzten Jahr gab es das erfolgreiche Blockadeprojekt büchel65, das 450 Menschen nach Büchel gebracht hat, die dort an 65 Tagen Zivilen Ungehorsam geleistet haben.
    cropped-headerbildverhaeltnisseneuWir wollen zeigen, dass der Widerstand weitergehtDeswegen organisieren wir für September 2016 eine Blockadeaktion am Militärstützpunkt Büchel. Wir werden die Zufahrten des Fliegerhorstes blockieren und damit in den reibungslosen Betriebsablauf einer Maschinerie eingreifen, die die Existenz von Atomwaffen möglich macht. Rund um den Aktionstag am 12. September wird es ein kleines Aktionscamp mit inhaltlichem Programm und Möglichkeiten zur Aktionsvorbereitung geben.Wir laden euch herzlich ein, Teil der Aktionen zu werden und damit ein klares Zeichen gegen jegliche Nutzung von Atomtechnik und Waffen zu setzen.Denn Krieg beginnt hier, also lasst uns ihn hier stoppen!